Lokführer werden als Quereinsteiger: Wege, Voraussetzungen & Chancen

Ein Triebfahrzeugführer schaut aus dem Fenster einer Lok

Lokführer oder Triebfahrzeugführer: Was steckt hinter den Begriffen?

Rechtlich korrekt heißt der Beruf „Triebfahrzeugführer:in“. Umgangssprachlich wird oft von Lokführerinnen und Lokführern gesprochen – gemeint ist dasselbe. Das Berufsbild umfasst das Führen von Zügen im Personen- oder Güterverkehr. Grundlage ist die Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV), die alle Anforderungen und Befähigungsnachweise regelt.

Bei RheinCargo bewegen Lokführerinnen und Lokführer vor allem schwere Güterzüge – mit hoher Verantwortung für Technik, Ladung und Sicherheit.

Zwei Wege in den Führerstand – Ausbildung vs. Quereinstieg

Weg A – Die klassische Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst

Wer direkt nach der Schule in den Beruf einsteigen möchte, absolviert in der Regel die duale Ausbildung „Eisenbahner:in im Betriebsdienst (Fachrichtung Lokführer und Transport)“. Dauer: drei Jahre. Inhalte sind unter anderem Fahrzeugtechnik, Sicherheit, Fahrdienstvorschriften und Kundenkommunikation.

Weg B – Umschulung und Quereinstieg: realistische Perspektiven

Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger wählen den zweiten Weg: eine kompakte Umschulung, die je nach Anbieter neun bis zwölf Monate dauert. Dabei werden alle theoretischen und praktischen Inhalte vermittelt, die zur Prüfung nach TfV führen. Die Ausbildung findet häufig in Kooperation mit Eisenbahnverkehrsunternehmen statt – bei RheinCargo zum Beispiel über die eigene Akademie.

Voraussetzungen für Quereinsteiger: Eignung und Auswahlverfahren

Gesundheitliche und psychologische Anforderungen

Wer Lokführerin oder Lokführer werden möchte, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen – unabhängig vom bisherigen Beruf. Wichtig sind:

  • Medizinische Eignung (z. B. Sehkraft, Gehör, Belastbarkeit)
  • Psychologische Tests (z. B. Reaktionsfähigkeit, Konzentration)
  • Mindestalter 20 Jahre bei Ausbildungsabschluss
  • Gute Deutschkenntnisse (mindestens B1-Niveau)

Diese Eignung wird in einer zugelassenen Bahnärztlichen Untersuchung nachgewiesen.

So läuft der Auswahlprozess typischerweise ab

Der Bewerbungsprozess bei RheinCargo gliedert sich meist wie folgt:

  1. Bewerbung über das Karriereportal
  2. Sichtung und telefonisches Erstgespräch
  3. Einladung zum Eignungstest (medizinisch und psychologisch)
  4. Auswahlverfahren (z. B. Vorstellungsgespräch, Fahrtauglichkeit)
  5. Ausbildungszusage und Schulungsvertrag

Umschulung finanzieren: Bildungsgutschein und Fördermöglichkeiten

Viele Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger erhalten eine Förderung über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter – zum Beispiel durch einen Bildungsgutschein. Damit werden Lehrgangskosten, Prüfungsgebühren und teilweise auch Fahrtkosten übernommen. Wichtig: Der Bildungsträger und die Ausbildung müssen AZAV-zertifiziert sein – wie bei der RheinCargo Akademie.

Der Alltag als Lokführer im Güterverkehr

Lokführerinnen und Lokführer im Güterverkehr fahren vor allem nachts und in Schichten – ein Pluspunkt für Menschen, die gerne strukturiert arbeiten und technische Verantwortung übernehmen wollen.

Ein typischer Arbeitstag bei RheinCargo umfasst:

  • Einsatzvorbereitung und Übergabeprotokolle
  • Zugfahrten mit elektrischen oder dieselbetriebenen Lokomotiven
  • Kommunikation mit der Leitstelle und Betriebsstellen
  • Sicherheitsprüfungen und Dokumentation

Die Tätigkeit ist anspruchsvoll – aber dank klarer Prozesse, Technik und Teamarbeit sehr gut erlernbar.

Arbeiten bei RheinCargo: Was Quereinsteiger erwartet

Lokführerinnen und Lokführer bei RheinCargo übernehmen Verantwortung – von Anfang an. Das zeigt auch Alicia, die mit 21 Jahren bereits voll im Führerstand steht. In einem kurzen Videoporträt auf YouTube berichtet sie über ihren Einstieg, ihren Arbeitsalltag und was ihr an ihrem Beruf besonders gefällt.

„Direkt nach der Ausbildung hat mir RheinCargo viel Verantwortung übertragen – das finde ich richtig gut.“
 – Alicia, Lokführerin bei RheinCargo

Sie beschreibt, wie sie durch einen Bekannten auf den Beruf aufmerksam wurde und wie sie sich dann für die Ausbildung bei RheinCargo entschieden hat. Heute fährt sie bevorzugt ihre „Prüfungsstrecke“ nach Niederaußem – sicher und routiniert. Besonders wichtig ist ihr, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten: Denn ein Güterzug mit 300 Containern ersetzt 300 LKWs auf der Straße.

Jetzt Video ansehen: Alicia über ihren Beruf als Lokführerin bei RheinCargo

Ausbildung und Weiterbildung an der RheinCargo Akademie

RheinCargo bietet eine praxisorientierte Qualifizierung – mit:

  • Ausbildung auf modernen Simulatoren
  • Begleitung durch erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder
  • Unterrichtseinheiten zur TfV, Technik und Vorschriften
  • Individuelle Förderung und Lernunterstützung

Nach bestandener Prüfung erfolgt die direkte Integration in den Fahrbetrieb – zunächst unter Anleitung, später selbstständig.

Arbeiten bei RheinCargo: Was Quereinsteiger erwartet

Ausbildung und Weiterbildung an der RheinCargo Akademie

RheinCargo bietet eine praxisorientierte Qualifizierung – mit:

  • Ausbildung auf modernen Simulatoren
  • Begleitung durch erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder
  • Unterrichtseinheiten zur TfV, Technik und Vorschriften
  • Individuelle Förderung und Lernunterstützung

Nach bestandener Prüfung erfolgt die direkte Integration in den Fahrbetrieb – zunächst unter Anleitung, später selbstständig.

Checkliste: Bin ich bereit für den Quereinstieg?

Nutzen Sie diese Fragen zur ersten Selbsteinschätzung:

  • Habe ich technisches Verständnis und handwerkliches Geschick?
  • Bin ich gesundheitlich belastbar (z. B. Schichtarbeit)?
  • Bringe ich Verantwortungsbewusstsein und Konzentration mit?
  • Habe ich Lust auf einen systemrelevanten Beruf mit Zukunft?
  • Bin ich bereit, mich intensiv weiterzubilden?
  • Kann ich mir vorstellen, auch nachts oder am Wochenende zu arbeiten?

Wenn Sie mehr als vier dieser Fragen mit Ja beantworten: Der Quereinstieg könnte gut zu Ihnen passen.

FAQ – häufige Fragen rund um den Quereinstieg zum Lokführer

Wie lange dauert die Umschulung zum Lokführer?
Die Umschulung dauert in der Regel zwischen neun und zwölf Monaten – abhängig vom Bildungsträger und persönlichen Vorkenntnissen. Sie umfasst Theorie, Praxis, Simulatortraining und Prüfungen nach TfV.

Welche Voraussetzungen muss ich als Quereinsteiger erfüllen?
Sie müssen mindestens 20 Jahre alt sein, medizinisch und psychologisch geeignet, technisch interessiert und zuverlässig. Deutschkenntnisse auf B1-Niveau sind Pflicht. Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben.

Kann ich Lokführer werden, auch wenn ich vorher in einem anderen Beruf gearbeitet habe?
Ja – gerade Berufserfahrene aus Handwerk, Technik oder Logistik sind besonders willkommen. Wichtig ist die Bereitschaft, sich intensiv fortzubilden.

Wer übernimmt die Kosten für die Umschulung?
Die Umschulung kann zum Beispiel durch die Agentur für Arbeit mit einem Bildungsgutschein gefördert werden. Voraussetzung: Der Anbieter ist zertifiziert. RheinCargo bietet entsprechende Optionen an.

Fazit: Der Einstieg als Lokführer ist machbar – mit dem richtigen Partner

Der Beruf des Lokführers bietet Quereinsteigern Sicherheit, Struktur und Verantwortung – auch ohne vorherige Ausbildung in der Branche. Mit der richtigen Motivation, gesundheitlicher Eignung und einem erfahrenen Partner wie RheinCargo gelingt der Umstieg – Schritt für Schritt.

Kontaktieren Sie uns jetzt und starten Sie Ihre Karriere bei RheinCargo.
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